Kann ich auch draußen, zum Beispiel im Garten oder Park, Körperübungen „machen“ und meditieren?

 

 

 

Ja, natürlich! Überall in Indien meditieren Yogis im Freien, sei es auf Berggipfeln oder an der Ecke einer belebten Straßenkreuzung einer Großstadt.

Natürlich ist das nur etwas für „Fortgeschrittene“, die geübt darin sind, sich nicht durch äußere Einflüsse ablenken zu lassen – durch Lärm, schwirrende und krabbelnde Insekten oder eine „schöne“ Aussicht. Deshalb empfiehlt die Bhagavad Gītā für die Meditationsübung den Rückzug an einen windgeschützten, ruhigen Ort mit möglichst wenig äußeren Störquellen, seien sie „unangenehm“ oder „angenehm“.

Die wesentliche Yoga-Übung – das Beobachten des eigenen Erlebens im Körper – ist natürlich jederzeit und an jedem Ort möglich, ebenso die Beobachtung des Atems oder die Beobachtung eines Mantras in mir selbst (japa).

Leave a reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Close
Go top