Wie schaffe ich es, Yoga in meinem Alltag zu bringen, damit es nicht „einschläft“?

 

 

Auf diese Frage gibt es zwei unterschiedliche Antworten. Die erste: Regelmäßigkeit hilft. Immer wieder eine Übungsstunde besuchen, eine oder zwei Übungen auswählen, die so schlicht sind, dass du sie über eine längere Zeit an jedem Tag üben kannst, eine spirituelle Lektüre, die man nicht „verschlingt“, sondern von der man sich begleiten lässt (wie von Swami Veṅkaṭeśānandas Bhagavad Gītā für jeden Tag – jetzt auch als App) – all das hat sich bewährt, um „im Yoga beständig“ zu werden, wie es so schön heißt.

Die zweite ist eine Gegenfrage, die du dir immer wieder neu stellen kannst: Warum willst du denn üben? Wenn du das in dir selbst entdeckst, hast du eine beständige Motivation! Im Yoga wird dieser innere Antrieb als tapas bezeichnet, als „inneres Brennen“, das uns im Alltag innehalten lässt. Manche Lehrer bezeichnen diese innere Dringlichkeit als einzig passenden Grund für das Yoga-Üben. Sobald du die Dringlichkeit in dir selbst entdeckt hast, unterstützt dich das gewöhnliche Leben selbst dabei, immer wieder „wach zu werden und wach zu bleiben“.

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