Welche Rolle spielt die Lehrer-Schüler-Beziehung beim Yoga-Üben? Braucht jeder Yoga-Schüler einen Yoga-Lehrer?

 

 

Das Yoga-Wissen ist kein intellektuelles Wissen. Deshalb heißt es, dass es nur „von Herz zu Herz“ weitergegeben werden kann. Die ersten Yoga-Übenden, von denen die Upanischaden berichten, haben ihre Erfahrungen selbst gemacht, oder wurden vom Feuer oder auch Tieren unterwiesen. Die Rolle der „geistigen Lehrer“ war es, diese Erfahrung zu bestätigen oder nicht zu bestätigen, damit die Suche fortgesetzt und weiter vertieft wird. Hier sprechen wir natürlich nicht von „Yoga-Übungsleitern“!

Im Yoga-Vāsiṣṭha und anderen Schriften wird häufig auf dieses Paradox hingewiesen: Dass man die Yoga-Erfahrung nicht durch die Schriften erlangt, und auch nicht durch die Lehrer, doch auch nicht ohne sie.

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