Ich bin gläubig und frage mich immer öfter, ob Yoga und meine Religion nicht „eins“ sind.
Und ich sage JA.
Es geht letztlich um meine Energie, die wiederum ein Teil der „allumfassenden Energie“ ist. ODER?
Ich finde die Vorstellung so einfach und so gut! Und sie beruhigt mich so sehr.

 

Liebe Übende,

danke für das Teilen deiner Erfahrung. Die einfache Antwort: Ja!
Der Beleg: Dein eigenes Erleben. Genau das ist, worum es geht.

Die ausführlichere Antwort: Ja! Das ist die Yoga-Erfahrung: „Einssein ohne ein Zweites“, also ohne die Erfahrung von Getrenntsein, Verlust und Isolation, und – genau – das ist zutiefst beruhigend und befreiend.
Yoga ist keine „Religion“, weil Yoga nicht auf allgemeinen Dogmen beruht. „Religion“ ist eine soziologische Kategorie zur Unterscheidung verschiedener Deutungen der Wirklichkeit, Yoga hingegen bezieht sich auf das unmittelbare Erfahren.
Swami Śivānanda hat immer betont, dass die Einsichten der Mystiker aller Weltreligionen in vollkommener Übereinstimmung miteinander sind. Ganz gleich, wo und wie du gräbst – wenn du lange genug gräbst, stößt du immer auf dasselbe Wasser. Ganz gleich, von welcher Seite aus du einen Berg besteigst – die Schau vom Gipfelpunkt aus ist immer dieselbe! Unterschiede bestehen nur „in den Niederungen“ oder bei oberflächlicher Betrachtung.

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